Die Stadt Sassnitz und ihre Gesichter
Sassnitz ist die nördlichste Stadt auf der Insel Rügen, von der man nachsagt, dass sie drei Gesichter hat:
- den Fischfang
- den Fährverkehr
- die Kreide.
Die Stadt Sassnitz und der Fischfang
Der Fischfang hat sich nach der Wiedervereinigung nur langsam von den Veränderungen durch die Marktwirtschaft erholt.
Einige Fischer haben sich auf den Tourismus eingestellt und zeigen den Feriengästen heute die wunderschöne Kreideküste der Halbinsel Jasmund mit den Resten der Wissower Klinken und dem Königstuhl.
Frischen Fisch gibt es jeden Tag im Hafen, sowohl auf den Räucherschiffen, als auch in verschieden Läden. Das Angebot ist gut und sehr reichhaltig.
Die Stadt Sassnitz und der Fährverkehr
Das zweite Gesicht der Stadt Sassnitz hat sich vom Stadthafen in den neuen Fährhafen Mukran verlagert.
Das ehemals kleine Dörfchen war früher das Tor zur Schmalen Heide. Der Anfang eines Holweges in Richtung Binz. Die seegeografische Lage des Fährhafens Mukran ermöglicht die kürzesten Seeverbindungen von Deutschland nach Schweden, Dänemark/Bornholm, Finnland, Russland und ins Baltikum.
Es werden regelmässig die Häfen Trelleborg, Rønne, Baltijsk, St. Petersburg und Klaipeda angefahren. Ganze Eisenbahnzüge werden neben den Passagieren und Gütern befördert.
Durch die optimale Anlaufmöglichkeiten bietet der Fährhafen Sassnitz auch großen Kreuzfahrtschiffen die Möglichkeit die Insel Rügen anzusteuern.
In 2006 konnten erstmals britische Gäste nach Ankunft in Sassnitz die Insel Rügen erkunden.
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