Ferienwohnung in Sassnitz auf Rügen
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Nationalpark Jasmund

Im Jahr 1990 wurde auf dem östlichen Teil von Rügen, das Gebiet zwischen der Stadt Sassnitz im Süden und der Gemeinde Lohme im Norden als Nationalpark ausgewiesen und schloß die schon bestehenden Schutzgebiete ein. Berühmt sind die Ausflugsziele Königsstuhl und Wissower Klinken.

Sassnitz - Insel Rügen - Nationalpark Jassmund
Insgesamt hat er eine Fläche von ca. 3000 Hektar. Das Waldgebiet der Stubnitz, die Kreideküste mit ihrem Strand und einem 500 Meter breiten Streifen der Ostsee sowie das Naturschutzgebiet Quoltitz mit den stillgelegten Kreidebrüchen, Feuchtwiesen und Trockenrasen gehören zum Naturpark. Eine Wanderung entlang der Küstenlinie gehört zu den eindrucksvollsten Erlebnissen die Rügen zu bieten hat. Das Zusammenspiel der blauen See, den weißen Kreidefelsen und den grünen (oder herbstlich gefärbten) Buchenwäldern vor Augen wird das Urteil Wilhelm Humboldts nicht für uebertrieben halten, der nach solch einer Wanderung meinte: 'Es ist nicht möglich, einen einfacheren und erhabeneren Anblick zu finden.

Der Nationalpark Jasmund, als kleinster Nationalpark Deutschlands umfasst etwa 2.200 ha Wald, 603 ha Ostsee und 200 ha ehemaligen Kreidebrüchen, Wiesen, Mooren und Trockenrasen. Im Wald finden sich überwiegend Rotbuchen, Erlen und Eschen. Erlen und Eschen haben sich ausschließlich an den feuchten Standorten durchgesetzt. Es bestehen kleinere Bestände von Ahorn, Ulme, Elsbeere, Eibe, Vogelkirsche. Ahorn und Ulme sind an den Ufersteilhängen zu finden. Er ist zu ca 60 % in seinem naturwüchsigen Zustand belassen. An einigen Stellen entlang dem Hochuferweg sind auch verschiedene Wildobstarten zu entdecken. Zahlreiche geschützte und seltenen Arten von Flora und Fauna (darunter 25 Orchideen-Arten, vorwiegend an den Uferhängen) sind hier beheimatet.Insel Rügen - Sassnitz - Nationalpark Jasmund Im Bereich der Moore sind seltene Moose, Riesenschachtelhalm, Fieberklee, Sonnentau und Wollgras zu finden. Im Naturpark sind rd. 150 verschiedene Vogelarten zu beobachten, ca. 30 davon stehen auf der roten Liste von Mecklenburg Vorpommern. Typisch für den Nationalpark ist die an den Kreidefelsen brütende Mehlschwalbe oder der im Buchenwald brütende Zwergschnäpper. Neben eiszeitlichen Relikten wie dem Strudelwurm und unterschiedlichen Kleinkrebsen sind der Spring- und Laubfrosch, Rotbauchunke, Kamm- und Teichmolch, die Bachforelle und die Schlingnatter heimisch. Auch im Blattwerk der Bäume und im absterbenden oder toten Holz herrscht ein vielfältiges, jedoch meist unbeobachtes Leben. So leben rd. 1000 Käferarten im oder vom abgestorbenen Holz bzw. von holzbewohnenden Pilzen.